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Biografie

Andreas und seine Frau BettinaAndreas Klöden wurde am 22 Juni 1975 in Mittweida geboren. Der Vater zweier Kinder ist seit Oktober 2006 mit seiner langjährigen Partnerin Bettina verheiratet. Früh begann der Wahl-Schweizer mit dem Radsport bei der BSG Dynamo Forst. 1989 besuchte er die Sportschule in Berlin und fuhr für Dynamo Berlin, dort lernte er u.a seinen langjährigen Teamkollegen Jan Ullrich kennen, mit dem er heute noch gut befreundet ist.

1998 unterschrieb er einen Profivertrag beim damaligen Team Telekom.Gute Freunde, Jan Ullrich und Andreas Klöden In den 8 Jahren bei der magenta Truppe, später T-Mobile, hielt er seinem Kapitän Jan Ullrich die Treue, hat sich oft geopfert und eigene Erfolge zurückgestellt. Andreas Klöden gilt als ein kompletter Rennfahrer, der sowohl gut gegen die Uhr, als auch gut am Berg ist. Obwohl er Paris Nizza und die Baskenlandrundfahrt im Jahr 2000 gewonnen hatte, sowie die Bronzemedaille bei der Olympiade in Sydney, war er lange im Schatten von Jan Ullrich. Manche betiteln die folgenden 3 Jahre als Seuchenjahre, da er sich viel mit Verletzungen rumplagen musste und auch das Pech hatte zu stürzen, dennoch rackerte er 2001 wie besessen, um zu versuchen Jan bei der Tour de France ins Gelbe zu fahren. 2002 dann der Höhepunkt der Seuche, erst kam er nicht richtig in die Saison, weil er sich mit einer Nebenhöhlenentzündung plagte und dann musste er wegen anhaltenden Kniebeschwerden auf den Start der Tour de France verzichten, trotzdem konnte er noch einige gute Resultate herausfahren. 2003 hatte er bei der Tour de France das Pech zu stürzen, kurz vor Beginn der ersten Berge zog er sich so starke Prellungen zu, so dass er in den Bergen unter Schmerzen aussteigen musste. 2004 ging es dann wieder bergauf, erst der 2 Platz bei der Bayernrundfahrt und dann die deutsche Meisterschaft.Edelhelfer oder doch Kapitän? Er sollte in Frankreich das Zugpferd für Ulle sein, doch als dieser nach La Mongie früh zurück fiel, durfte Hilde auf eigene Rechnung fahren, was er grandios meisterte. Beim letzten Zeitfahren fuhr er dann sogar noch auf Platz 2 der Gesamtwertung und liess Ivan Basso und Jan Ullrich hinter sich, nur von Lance Armstrong geschlagen, feierte er seinen bis dato wohl größten Erfolg seiner Karriere. 2005 konnte er einen zweiten Platz auf einer Etappe bei der Tour verbuchen, auch 2006 war es der Fall, diese Tour beendete er auf Platz 3, dabei wollte er alles für Jan Ullrich und seinen zweiten Toursieg geben, jedoch wurden Ulle und Favoriten wie Basso und Mancebo kurz vorm Start von der Tour ausgeschlossen, so dass Klöden ab sofort der Kapitän bei TMO war, was er mit dem Podiumsplatz eindrucksvoll gemeistert hat.

Team Astana Bus Für das Jahr 2007 hatte er bei dem neugegründeten Team Astana unterschrieben, gemeinsam mit Matthias Kessler traf er dort auf einen weiteren Freund, Alexandre Vinokourov. Das große Ziel war die Tour de France. Andreas bewies schon in der Vorbereitung wie stark er ist, als er im Frühjahr Tirreno Adriatico gewann. Bei der entscheidenden Bergetappe am vorletzten Tag übernahm Andreas Klöden die Gesamtführung. Klöden kam zwar knapp hinter Kim Kirchen ins Ziel, behielt aber wegen seines besseren Zeitfahrresultats drei Sekunden Vorsprung vor dem Luxemburger. Klödens Teamkollege Alexander Vinokurow wagte am Schlussberg zunächst einen Vorstoß, wurde von Klöden dann aber doch noch eingeholt. Dass er Frühjahrsrundfahrten gewinnen kann, bewies er ja schon 2000 bei Paris-Nizza, doch dieser frühe Erfolg bei Tirreno Adriatico war überraschend: „Ich wollte hier gut fahren, aber dass es so gut geklappt hat, hat mich selbst überrascht“, waren seine Worte. Wenige Wochen nach seinem Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico gewann Andreas Klöden (Astana) das nächste Etappenrennen. Bei der 55. Sarthe-Rundfahrt verwies der 31-jährige Deutsche im Endklassement Nicolas Vogondy (Agritubel) und Wladimir Duma (Ceramica Flaminia) auf die weiteren Podestplätze. Die Grundlage für Klödens knappen Gesamtsieg - vier Sekunden vor Vogondy - war das siegreiche Einzelzeitfahren am zweiten Tag. Was ein Auftakt, die Tour konnte kommen und mit diesem starken Team im Rücken konnte man sich nur selbst schlagen, und so sollte es auch kommen. Zunächst war unklar wer die Kapitänsrolle übernehmen sollte, schließlich hatte man neben Hilde mit Vino und Kashechkin zwei weitere starke und ambitionierte Fahrer im Team. Die Tour begann, wo die gute Vorbereitung aufgehört hatte. Nur vom Zeitfahrweltmeister Cancellara wurde Klöden beim Prolog geschlagen. Zweiter Platz, Klödi bärenstark!Sturz Doch dann der erste Schock, auf Etappe 5 stürzte Andreas in einen kleinen Graben so unglücklich, er verletzte sich und ging mit Schmerzen auf die ersten Alpenetappen. Dann der nächste Schock für uns Fans. Trotz besserer Form, Kraft und Stärke gegenüber Vinokokourov, ließ, wer auch immer, man Hilde nicht ziehen. Er wurde zurück zu Vino beordert und verlor wichtige Sekunden. Ab da an war klar, wer Kapitän ist. Schon nach dem Sturz hatte man erahnen können, dass er nicht den Status genießt, wie eben dieser Kasache Vinokourov, der erneut einbrach. Erst dann hatte Klöden freie Fahrt, doch unnötig wurde wertvolle Zeit verloren. Schon im Vorfeld wurden Teamkollgen des Dopings überführt, so auch u.a Matze Kessler. Das Team Astana hatte nicht den besten Ruf. Am 24.July wurde bekannt, dass Vino bei seinen zwei Etappensiegen gedopt geswesen sein soll. Das Aus für das Team Astana und für Andreas Klöden! Die Mannschaft zog sich von der Tour de France zurück. Zu der Zeit wäre der Toursieg nicht mehr drin gewesen, doch das Podium war für Andreas zum Greifen nah. Danach bestritt Andreas kein Profirennen mehr, weil er und sein Team nicht mehr durften und er sich erneut bei einem Trainingsunfall verletzte. Dies war auch der Grund warum er nicht an den Weltmeisterschaften in Stuttgart teilnehmen konnte. Lediglich bei einem Amateurrennen bei der Citynacht von Rhede war er am Start, das er gewinnen konnte. Alles im allem endete die Saison so traurig, so stark wie sie begonnen hatte.

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