Vor dem heutigen Zeitfahren soll Andreas Klöden dem Gazzetta dello Sport gesagt haben, dass er mit Deutschland abgeschlossen habe, die deutschen Journalisten haben den Radsport in Deutschland umgebracht, er möchte nie mehr für Deutschland fahren. Damit wird man Andreas wohl dieses Jahr auch nicht in Peking bei den olympischen Spielen sehen.
Das Zeitfahren hat "Hilde" als Dritter hinter Tagessieger Marzio Bruseghin und hinter Teamkollege Alberto Contador beendet. Damit dürfte wohl auch klar sein, dass der Tour de France Sieger von 2007, der nicht in Form sein soll und einen Bruch im Ellbogen haben soll, die Kapitänsrolle übernehmen wird, Klöden hingegen die Rolle des Edelhelfers. Oder werden wir doch einen attackierenden Andreas Klöden sehen? Spätestens am Samstag auf der Fahrt nach Val Di Fiemme wird diese Frage beantwortet sein, aber wenn man einen Alberto Contador im Team hat, den wohl stärksten Fahrer derzeit, bleibt die Hoffnung gering. Dennoch darf man nicht madig reden, dass selbst dieser dritte Platz von heute eine große Leistung von ihm war.
» 1 Kommentar
1"podium in mailand" am Dienstag, 20. Mai 2008 16:03von Andreas
die Hoffnung stirbt zuletzt und wenn klödi in Mailand aufs podium kommt wäre doch alle im Lot